Geometrie
Winkel an Geradenkreuzungen und Parallelen
Scheitel-, Neben-, Stufen- und Wechselwinkel erkennen und zum Berechnen nutzen.
Benötigte Grundlagen
Diese Themen kommen in diesem Kapitel vor und wurden vorher schon erklärt. Wenn dir eines davon unsicher vorkommt, frisch es kurz auf, sonst leg direkt los.
Einführung
Zwei Geraden kreuzen sich, und schon entstehen vier , die geheime Beziehungen pflegen: Kennst du einen, kennst du alle! Und wenn eine Gerade zwei Parallelen schneidet, wiederholen sich die Winkel sogar wie kopiert. Diese Winkelgesetze machen dich zum Winkel-Detektiv: berechnen statt messen.
Das kannst du nach diesem Kapitel
Scheitelwinkel und Nebenwinkel an Geradenkreuzungen erkennen und berechnen.
Stufenwinkel und Wechselwinkel an geschnittenen Parallelen erkennen und nutzen.
Winkelgesetze durch Plausibilitätsüberlegungen begründen.
unbekannte rechnerisch statt durch Messen bestimmen.
An der Geradenkreuzung
Zeichne zwei Geraden, die sich kreuzen. Am Schnittpunkt entstehen vier . Man bezeichnet sie reihum mit , , und .
Das Erstaunliche: Wenn du einen dieser Winkel kennst, kennst du alle vier. Warum, siehst du gleich.
Nebenwinkel ergänzen sich zu 180°
Zwei Winkel, die nebeneinander liegen und sich einen Schenkel teilen, heißen Nebenwinkel, zum Beispiel und .
Schau dir an, was diese beiden zusammen bilden: Sie überdecken gemeinsam die ganze obere Hälfte der einen Geraden. Und eine Gerade ist gestreckt, bildet also einen Winkel von .
Das ist die Begründung, nicht Auswendiglernen, sondern Hinsehen: Nebenwinkel liegen zusammen auf einer geraden Linie.
Scheitelwinkel sind gleich groß
Zwei Winkel, die sich gegenüber liegen und sich nur im Scheitelpunkt berühren, heißen Scheitelwinkel, etwa und .
Warum sind sie gleich? Hier kannst du selbst schlussfolgern. Beide haben denselben Nachbarn:
- und sind Nebenwinkel, also .
- und sind auch Nebenwinkel, also .
Beide Winkel sind also gleich dem selben Wert , und damit gleich groß.
Das ist ein echter Beweis, kein „das sieht man". Du hast nur die Nebenwinkel-Regel zweimal angewendet.
Ein Beispiel
Ist , dann folgt sofort:
- (Nebenwinkel)
- (Scheitelwinkel zu )
- (Scheitelwinkel zu )
Kontrolle: Alle vier Winkel zusammen müssen ergeben, denn sie umrunden den Schnittpunkt vollständig:
Scheitelwinkel: gleich groß
Scheitelwinkel liegen sich am Schnittpunkt gegenüber. Beide sind hier gleich eingefärbt, weil sie gleich groß sind. Der Grund steht im Text: Beide ergänzen denselben Nachbarwinkel zu , müssen also denselben Wert haben.
Nebenwinkel: zusammen 180°
Nebenwinkel liegen nebeneinander und teilen sich einen Schenkel. Sie sind verschieden eingefärbt, weil sie verschieden groß sind: Zusammen überdecken sie eine ganze gerade Linie, ergeben also .
An geschnittenen Parallelen
Jetzt kommen drei Geraden ins Spiel: Eine Gerade schneidet zwei parallele Geraden und .
Dabei entstehen acht , vier an jeder Kreuzung. Das klingt nach viel Rechnerei. Tatsächlich gibt es aber nur zwei verschiedene Größen.
Warum an beiden Kreuzungen dasselbe passiert
Der Grund liegt in der Bedeutung von „parallel": Parallele Geraden haben überall dieselbe Richtung, sie laufen exakt gleich.
Stell dir vor, du schiebst die untere Kreuzung entlang der Geraden nach oben zur anderen Parallelen. Was ändert sich dabei?
Nichts. Die Richtung von bleibt gleich, und die Richtung der Parallelen bleibt auch gleich. Also müssen an der oberen Kreuzung dieselben Winkel entstehen wie an der unteren.
Ist das ein Beweis? Nicht ganz, und das sagen wir lieber offen. Beim Scheitelwinkelsatz oben hast du die Gleichheit wirklich hergeleitet, aus der Nebenwinkel-Regel. Hier dagegen stützt sich die Überlegung darauf, was „parallel" überhaupt heißt: dass zwei Parallelen überall gleich verlaufen. Das ist eine Grundannahme über Parallelen. Man kann sie nicht aus etwas Einfacherem herleiten, sondern legt sie fest, weil sie der Anschauung entspricht. (In der Mathematik ist das eine berühmte Stelle: Über genau diese Annahme haben Mathematiker jahrhundertelang gestritten.)
Ab hier folgt dann alles Weitere streng, aus dieser einen Annahme und den Regeln des vorigen Abschnitts.
Stufenwinkel (F-Winkel)
Zwei Winkel, die an den beiden Parallelen in der gleichen Lage liegen, also beide zum Beispiel „rechts oberhalb", heißen Stufenwinkel.
Nach der Überlegung von eben sind sie gleich groß.
In der Zeichnung bilden die beteiligten Linien oft ein liegendes F, daher der Name F-Winkel.
Wechselwinkel (Z-Winkel)
Zwei Winkel, die innen zwischen den Parallelen liegen, aber auf verschiedenen Seiten der Geraden , heißen Wechselwinkel. Auch sie sind gleich groß.
Und das musst du nicht extra lernen. Es folgt aus dem, was du schon weißt:
- Der Stufenwinkel an der zweiten Parallelen ist gleich groß (Stufenwinkelsatz).
- Dessen Scheitelwinkel ist ebenfalls gleich groß (Scheitelwinkelsatz aus dem vorigen Abschnitt).
- Und dieser Scheitelwinkel ist genau der Wechselwinkel.
Die Linien bilden dabei ein Z, daher Z-Winkel.
Nur zwei Zahlen für acht Winkel
Weil sich an jeder Kreuzung Neben- und Scheitelwinkel abwechseln und beide Kreuzungen gleich aussehen, gibt es insgesamt nur zwei Werte. Und die ergänzen sich zu .
Beispiel: Ist ein Winkel , dann sind vier der acht Winkel groß und die anderen vier .
Die Voraussetzung, die man nicht vergessen darf
Stufen- und Wechselwinkelsatz gelten nur bei parallelen Geraden.
Sind die Geraden nicht parallel, laufen sie ja aufeinander zu. Dann sind die Winkel an den beiden Kreuzungen verschieden. Suche in der Aufgabe deshalb immer den Hinweis , bevor du die Sätze anwendest.
Scheitel- und Nebenwinkel brauchen diese Voraussetzung nicht, sie funktionieren an jeder Kreuzung.
Und die Umkehrung?
Es gilt auch: Sind zwei Stufenwinkel gleich groß, dann sind die Geraden parallel. Damit kannst du Parallelität prüfen, ohne die Geraden zu verlängern.
Achtung. Das ist eine eigene Aussage. Aus „parallel gleiche Stufenwinkel" folgt sie nicht von selbst. Genauso wenig folgt aus „jedes ist ein ", dass jedes Rechteck ein Quadrat ist. Eine Umkehrung muss man immer eigens prüfen.
Hier lässt sie sich einsehen. Zeichne durch den Schnittpunkt auf die Parallele zu :
- Nach dem Stufenwinkelsatz bildet diese Parallele mit denselben Stufenwinkel wie .
- Wenn nun auch an dieser Stelle denselben Winkel mit bildet, dann fallen und die Parallele zusammen, denn durch einen Punkt gibt es zu einem gegebenen Winkel nur eine solche Gerade. Genau das hast du beim Winkelzeichnen benutzt: Scheitel, ein Schenkel und die Gradzahl legen den zweiten Schenkel eindeutig fest.
- Also ist selbst die Parallele zu .
Stufenwinkel (F-Winkel)
Stufenwinkel liegen an den beiden Parallelen in der gleichen Lage, hier beide „rechts oberhalb". Sie sind gleich groß, weil parallele Geraden überall dieselbe Richtung haben: Die Kreuzung sieht an genauso aus wie an . Die beteiligten Linien bilden ein liegendes F.
Wechselwinkel (Z-Winkel)
Wechselwinkel liegen innen zwischen den Parallelen, aber auf verschiedenen Seiten der schneidenden Geraden. Auch sie sind gleich groß, und das musst du nicht extra lernen: Es folgt aus dem Stufenwinkelsatz und dem Scheitelwinkelsatz zusammen. Die Linien bilden ein Z.
Denk weiter: Zwei Geraden kreuzen sich mit einer dritten, sind aber nicht parallel. Welche der vier Winkelsätze darfst du trotzdem noch benutzen, und warum gerade die?
Entscheide dich erst selbst, bevor du aufklappst, und begründe es dir laut.
Weiter benutzbar: Scheitel- und Nebenwinkelsatz. Beide beschreiben an einer einzigen Kreuzung. Ob irgendwo noch eine zweite Gerade herumliegt und wie die verläuft, spielt dafür keine Rolle, die Begründungen von oben (gestreckter Winkel, zweimal die Nebenwinkel-Regel) kommen ohne jede zweite Kreuzung aus.
Nicht mehr benutzbar: Stufen- und Wechselwinkelsatz. Beide verbinden zwei verschiedene Kreuzungen miteinander. Dass die zweite Kreuzung genauso aussieht wie die erste, lag allein an der Parallelität. Fällt die weg, laufen die Geraden aufeinander zu, und die Winkel an den beiden Kreuzungen sind verschieden.
Das ist die eigentliche Trennlinie des Kapitels: eine Kreuzung oder zwei. Daran erkennst du in jeder Aufgabe sofort, welcher Satz eine Voraussetzung braucht und welcher nicht.
Und was kannst du dann noch ausrechnen? Eine ganze Menge: An jeder der beiden Kreuzungen für sich reicht ein bekannter Winkel, um die anderen drei zu bestimmen. Nur übertragen darfst du zwischen den Kreuzungen nichts.
Alle Winkel einer Kreuzung
An einer Geradenkreuzung ist . Berechne , und .
- 1
Was ist gegeben? Zwei sich schneidende Geraden, dabei entstehen vier . Einer davon ist bekannt: .
Die Winkel liegen reihum um den Schnittpunkt: , dann daneben, dann gegenüber von , dann gegenüber von .
Vorüberlegung: ist größer als , also stumpf. Sein Nachbar muss dann spitz sein, sonst kämen die beiden zusammen über .
- 2
Schritt 1: über die Nebenwinkel-Regel. und liegen nebeneinander auf derselben Geraden, bilden zusammen also einen gestreckten Winkel:
Nach umgestellt:
Spitz, wie vorhergesagt ✓
- 3
Schritt 2: über die Scheitelwinkel-Regel. liegt gegenüber, die beiden berühren sich nur im Schnittpunkt. Solche Winkel sind gleich groß:
Warum das gilt: Beide ergänzen denselben Nachbarwinkel zu , müssen also denselben Wert haben.
- 4
Schritt 3: ebenfalls über Scheitelwinkel. liegt gegenüber:
Alternativer Weg: Du könntest auch als Nebenwinkel von berechnen: ✓ Beide Wege führen zum selben Ergebnis.
- 5
Schritt 4: Die Kontrolle mit der Vollrunde. Die vier Winkel umschließen den Schnittpunkt vollständig. Zusammen müssen sie deshalb eine ganze Drehung ergeben:
Diese Probe lohnt sich immer, sie prüft alle vier Ergebnisse auf einmal.
- 6
Schritt 5: Das Ergebnis einordnen. Auffällig ist: Es gibt nur zwei verschiedene Werte, und . Und sie ergänzen sich zu .
Das ist kein Zufall dieser Aufgabe, sondern immer so. An jeder Geradenkreuzung wechseln sich zwei Winkelgrößen ab. Deshalb genügt ein gemessener Winkel, um alle vier zu kennen.
, ,
Zum Mitnehmen: Nebenwinkel ergänzen sich zu , Scheitelwinkel sind gleich groß. Ein einziger bekannter Winkel reicht damit für alle vier. Die Kontrolle ist die -Runde um den Schnittpunkt.
Winkel an Parallelen
Die Gerade schneidet die Parallelen und . An entsteht der (rechts oberhalb). Wie groß ist der Winkel rechts oberhalb an ? Und der Winkel links unterhalb an (innen)?
- 1
Zuerst die Voraussetzung prüfen. Stufen- und Wechselwinkelsatz gelten nur bei parallelen Geraden.
In der Aufgabe steht ausdrücklich „die Parallelen und " ✓, die Sätze dürfen also angewendet werden.
Ohne diesen Hinweis dürftest du nicht so rechnen und müsstest jeden Winkel einzeln bestimmen.
- 2
Schritt 1: Den ersten gesuchten Winkel einordnen. Gefragt ist der Winkel rechts oberhalb an .
Vergleiche mit dem gegebenen Winkel: Der liegt rechts oberhalb an , also in derselben Lage, nur an der anderen Parallelen.
Winkel in gleicher Lage an zwei Parallelen sind Stufenwinkel.
- 3
Schritt 2: Den Stufenwinkelsatz anwenden. Stufenwinkel an Parallelen sind gleich groß:
Der Grund: Die beiden Parallelen haben dieselbe Richtung. Die Kreuzung mit sieht an beiden Geraden deshalb genau gleich aus.
- 4
Schritt 3: Den zweiten gesuchten Winkel einordnen. Jetzt ist der Winkel links unterhalb an , innen gefragt.
Er liegt auf der anderen Seite von als der gegebene Winkel und innen zwischen den Parallelen. Das ist ein Wechselwinkel zum gegebenen -Winkel.
- 5
Schritt 4: Über zwei Schritte begründen. Statt den Wechselwinkelsatz nur zu benutzen, kannst du ihn hier aus dem Bekannten herleiten:
- Der Stufenwinkel an (rechts oberhalb) ist . Das ist Schritt 2.
- Der gesuchte Winkel liegt diesem gegenüber, ist also sein Scheitelwinkel.
- Scheitelwinkel sind gleich groß.
- 6
Schritt 5: Kontrolle über die Gesamtstruktur. An zwei geschnittenen Parallelen gibt es nur zwei Winkelgrößen, die sich zu ergänzen.
Hier sind das und:
Beide gesuchten Winkel sind . Sie gehören also zur selben Gruppe ✓
Eine schnelle Faustregel zur Kontrolle: Alle spitzen Winkel in der Figur sind gleich groß, alle stumpfen ebenfalls. Ein spitzer und ein stumpfer ergänzen sich zu .
Beide gesuchten Winkel messen .
Zum Mitnehmen: An geschnittenen Parallelen gibt es nur zwei Winkelgrößen, hier und . Prüfe aber immer zuerst, ob die Geraden wirklich parallel sind; sonst gelten Stufen- und Wechselwinkelsatz nicht.
Typischer Fehler
„Die beiden F-förmig liegenden sind gleich, fertig." (Dabei sind die geschnittenen Geraden gar nicht parallel.)
Stufen- und Wechselwinkelsatz haben eine Voraussetzung: Parallelität! Bei nicht parallelen Geraden sind die „Stufenwinkel" verschieden groß. Prüfe (oder suche in der Aufgabe den Hinweis ), bevor du die Sätze anwendest. Scheitel- und Nebenwinkel dagegen funktionieren an jeder Kreuzung.
Übung 1
leichtAn einer Geradenkreuzung ist ein groß. Gib die Größen der anderen drei Winkel an.
Tipp anzeigen
Nebenwinkel zu 180°, Scheitelwinkel gleich.
Lösung anzeigen
Nebenwinkel:
Die vier Winkel:
Detaillierte Schritterklärung anzeigen
Hier wird jeder Schritt einzeln erklärt, vor allem, warum er gemacht wird.
✦ Empfohlen: Standard – Die normale Erklärungstiefe passt zum Einstieg.
- 1
Nebenwinkel ergänzen sich zu 180°
An der Kreuzung bilden zwei benachbarte Winkel zusammen eine halbe Drehung entlang der Geraden: Der Nachbar von misst .
- 2
Scheitelwinkel sind gleich
Gegenüberliegende Winkel (über Kreuz) sind gleich groß: Gegenüber der liegen wieder , gegenüber der wieder .
- 3
Alle vier Winkel angeben und prüfen
Die vier Winkel im herum: . Kontrolle: Zusammen , die volle Drehung um den Kreuzungspunkt ✓.
Übung 2
mittelEine Gerade schneidet die Parallelen und unter einem von (an , oben rechts). Bestimme alle acht Winkel an beiden Schnittpunkten.
Tipp anzeigen
Nur zwei verschiedene Größen!
Lösung anzeigen
An : und Nebenwinkel , jeweils doppelt (Scheitelwinkel).
An (Stufenwinkel!): genauso .
Alle acht Winkel: viermal , viermal .
Detaillierte Schritterklärung anzeigen
Hier wird jeder Schritt einzeln erklärt, vor allem, warum er gemacht wird.
✦ Empfohlen: Standard – Die normale Erklärungstiefe passt zum Einstieg.
- 1
Am ersten Schnittpunkt: Kreuzungsregeln
An gilt das Kreuzungsmuster aus Übung 1: und Nebenwinkel , jeweils doppelt (Scheitelwinkel). Vier Winkel: .
- 2
Zur Parallelen springen: Stufenwinkel
Weil , sind die Stufenwinkel gleich: Der -Winkel wiederholt sich an in derselben Lage und mit ihm das komplette Muster .
- 3
Alle acht Winkel nennen
Beide Schnittpunkte zusammen: viermal und viermal . Kontrolle: An jedem Punkt , und jedes Paar ✓.
Übung 3
schwerZwei Geraden werden von einer dritten geschnitten. Dabei entstehen Stufenwinkel von und . Was folgt daraus, und wie groß müsste der zweite sein, damit die Geraden parallel sind?
Tipp anzeigen
Umkehrung des Stufenwinkelsatzes.
Lösung anzeigen
Die Stufenwinkel sind verschieden () → die beiden Geraden sind nicht parallel (sie schneiden sich irgendwo).
Für Parallelität müsste der zweite Stufenwinkel ebenfalls betragen.
Detaillierte Schritterklärung anzeigen
Hier wird jeder Schritt einzeln erklärt, vor allem, warum er gemacht wird.
✦ Empfohlen: Standard – Die normale Erklärungstiefe passt zum Einstieg.
- 1
Die Logik des Stufenwinkelsatzes
Der Satz gilt in beide Richtungen: Parallel ⟺ Stufenwinkel gleich. Hier sind die Stufenwinkel und : VERSCHIEDEN.
- 2
Die Folgerung ziehen
Die beiden Geraden sind nicht parallel, sie laufen aufeinander zu und schneiden sich irgendwo (auf der Seite, auf der der kleinere Winkel liegt).
- 3
Die Parallelitäts-Bedingung angeben
Damit die Geraden parallel wären, müsste der zweite Stufenwinkel ebenfalls exakt betragen: Stufenwinkel müssen GLEICH sein.
Zusammenfassung
An jeder Kreuzung gilt: Scheitelwinkel gleich, Nebenwinkel ergänzen zu 180°. Kommen Parallelen ins Spiel, übertragen Stufenwinkel (F) und Wechselwinkel (Z) die Winkelgrößen von einer Parallelen zur anderen, aber nur dort! Mit einem einzigen bekannten knackst du so ganze Figuren.


